
E-Mails sind für einen erfolgreichen Marketingplan von zentraler Bedeutung. Egal, ob du hundert oder hunderttausend Kunden hast, die wichtigsten Punkte, die es zu beachten gilt, sind überall die gleichen. In diesem Blogbeitrag werden wir unter den folgenden Überschriften einige Best Practices für deine E-Mail-Marketing-Strategie näher beleuchten:
Bevor du mit dem E-Mail-Marketing beginnst
Optimierung von E-Mail-Texten und -Design
Nach dem Senden deiner Marketing-E-Mails
70 % der Verbraucher geben E-Mails als ihren bevorzugten Marketingkanal an. Mit der richtige E-Mail-Marketingstrategie kannst du also ihr Markenbewusstsein, ihre Loyalität und ihre Konsumausgaben steigern. Wenn du die, dir zur Verfügung stehenden Daten und Analysen richtig nutzt, dann kann dir das helfen, deine Investitionsrendite zu verbessern und langfristig Zeit und Geld zu sparen.
Bevor du mit dem E-Mail-Marketing beginnst
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Melde dich bei einem E-Mail-Service-Provider an
Dadurch stellst du nicht nur sicher, dass deine E-Mails tatsächlich abgeschickt werden (bei vielen privaten E-Mail-Konten ist die Anzahl der E-Mails, die man gleichzeitig versenden kann, begrenzt), du hast auch noch zusätzliche Vorteile wie z. B. Zielgruppenmanagement und analytisches Reporting.
Hol dir die Erlaubnis deiner Zielgruppe
Seit der Einführung der DSGVO und anderer digitaler Datenschutzgesetze drohen dir hohe Geldstrafen, wenn du die Daten deiner Kunden nicht korrekt verwaltest.
Es gibt nicht nur rechtliche Gründe, warum du dich vergewissern solltest, dass du die offizielle Erlaubnis deiner Kunden hast, ihnen E-Mails zu schicken. Das Ganze hat auch Marketing-Vorteile. Untersuchungen zeigen, dass die Öffnungsraten und die Durchklickraten 10 Mal höher sind, wenn man E-Mails an Kunden sendet, deren Erlaubnis man zuvor eingeholt hat.
Erstelle eine Liste
Einige einfache Möglichkeiten, deine Mailingliste online aufzustocken, sind z. B. ein E-Mail-Anmeldeformular auf deiner Website, Call-to-Action-Buttons in Blog-Posts oder Social-Media-Beiträge und Werbung. Offline kannst du die Menschen außerdem persönlich fragen! Oder füge deine Frage auf Dokumenten hinzu, die deine Taucher sowieso schon unterschreiben müssen.
Wenn du Kunden oder potenzielle Kunden bittest, sich für deine E-Mail-Liste anzumelden, vergiss bitte nicht, sie darüber zu informieren, warum sie dir ihre Daten geben sollen, und vergewissere dich, dass du dich beim Sammeln dieser Daten an die gesetzlichen Bestimmungen hältst.

Unterteile deine Liste in Segmente
Du wirst nicht jede E-Mail an alle in deiner gesamten E-Mail-Datenbank senden wollen, daher solltest du deine Liste in Segmente einteilen. Dadurch stellst du sicher, dass die E-Mails, die deine Kunden empfangen, auch relevant, nützlich und interessant für sie sind.
Halte dich an die Gesetze
Das ist sehr wichtig, und zwar nicht nur, um dein Unternehmen zu schützen, sondern auch um sicherzustellen, dass deine E-Mail-Listen voller Menschen sind, die das hören wollen, was du zu sagen hast und die das kaufen wollen, was du zu bieten hast. Es geht hier auch nicht nur um Daten. Denke an Barrierefreiheitsgesetze und daran, ob deine Nutzer leicht Zugang zu deinen Marketing-Informationen haben.
Setze dir Ziele
Bevor du deine E-Mail sendest, denke noch einmal darüber nach, was du eigentlich mit deinen E-Mails erreichen willst. Denke darüber nach, wie es deinen Kunden bis jetzt ergangen ist und darüber, wie du ihnen in der aktuellen Phase ihres Lebens mit deiner E-Mail-Marketing-Strategie dabei helfen könntest, ihre Ziele zu erreichen.
Bei der Entwicklung deiner E-Mail-Strategie könnte es dir helfen, den folgenden Satz für dich zu Ende zu formulieren: Ich möchte, dass meine E-Mail-Marketing-Strategie…
Mögliche Antworten könnten sein:
- Leads generiert
- Kundenbeziehungen aufbaut
- den Umsatz steigert
- neue Angebote präsentiert
Optimierung von E-Mail-Texten und -Design
Posteingangsansicht
Das erste, was deine Leser in ihrem Posteingang sehen, ist eine E-Mail, die aus drei Teilen besteht: aus deinem E-Mail-Absendernamen, der Betreffzeile und dem Vorschautext („Snippet“).
Vergewissere dich, dass du deinen E-Mail-Absendernamen eingegeben hast – das ist mit einen E-Mail-Service-Provider ganz einfach.

Arbeite an deiner Betreffzeile
Am besten begrenzt du die Anzahl der Zeichen auf 20-50 (also ca. 7 Wörter). Dadurch stellst du sicher, dass die Betreffzeile lang genug ist, um den Inhalt deiner E-Mail zu vermitteln, aber nicht zu lang, um abgeschnitten zu werden.
Vermeide Spam-Auslöser wie €€€, ?!?!?! usw.
Wenn es zu deiner Marke passt, dann kannst du auch Emojis verwenden.
Textvorschau
Die Textvorschau heißt auch Snippet oder Pre-Header und ist ein Satz unter der Betreffzeile, der den Inhalt der E-Mail kurz einführt.
Es ist wichtig, dass er festgelegt wird, andernfalls wird automatisch der Textanfang der E-Mail verwendet. Die optimale Länge ist dabei von deiner Zielgruppe abhängig. Wenn deine Zielgruppe ihre E-Mails hauptsächlich auf einem Desktop-Computer öffnet, dann kannst du hier bis zu 110 Zeichen verwenden. Wenn sie deine E-Mails aber hauptsächlich auf Mobilgeräten öffnet, dann wird der gesamte Text bei 40-50 Zeichen gezeigt.
Betrachte die Vorschau als die Fortsetzung deiner Betreffzeile – sie hat die Aufmerksamkeit der Zielgruppe geweckt und jetzt nutzt du den Vorschautext, damit die nächste Aktion durchgeführt wird.
E-Mail-Text
Eine Grundregel beim Verfassen von E-Mail-Inhalten lautet: „In der Kürze liegt die Würze“. Und Folgendes betrifft alle Elemente des Textes:
- Achte auf freundliche und informelle Sprache, wenn du deine Leser dazu motivieren möchtest, etwas Bestimmtes zu tun.
- Das Ziel, das du mit der E-Mail verfolgst, sollte einfach sein. Überfordere deine Leser nicht mit zu vielen Möglichkeiten.
- Mach deine CTA („Call-to-Actions“, deutsch: Handlungsaufforderungen) nicht zu kompliziert.
Lies deinen Text noch einmal durch, bevor du ihn versendest. Am besten lässt du ihn noch einmal von jemand anders lesen, damit du sicher sein kannst, dass alles Sinn macht und du keine Schreibfehler im Text hast.
E-Mail-Design
Finde heraus, mit welchen Geräten deine Leser meistens ihre E-Mails öffnen und passe das Design der E-Mails entsprechend an. Hier ist es auch besonders wichtig, alles einfach zu halten. Wilde Grafiken und übervolle Seiten könnten die Leser davon ablenken, das zu tun, was du von ihnen erwartest.
Achte auf:
- Die Größe der Bilder – sind sie zu groß, lädt die E-Mail nur langsam.
- Die Informationshierarchie – Die wichtigeren Inhalte sollten größer sein.
- Sorge dafür, dass der erste CTA sichtbar ist, ohne dass man scrollen muss.

Das „umgedrehte Dreieck“ kann dir bei diesen Elementen helfen. Das Bild oben zeigt dir, wie das Bild, der Header und der CTA-Button zusammenwirken, um die Aufmerksamkeit auf den CTA-Button zu lenken. Das ist ein einfaches Design-Prinzip, mit dem du den Leser dazu bewegen kannst, weiter zu klicken und weitere Inhalte zu entdecken.
Footer (Fußzeile)
Dieses Design-Element wird zwar oft vernachlässigt, sollte aber eigentlich bei E-Mails besonders viel Aufmerksamkeit bekommen. Da man nicht für jede E-Mail eine neue Fußzeile erstellen muss, lohnt es sich, hier ein bisschen mehr Zeit zu investieren.
Das kann alles in der Fußzeile stehen:
- „Abmelden“
- Link zum Aktualisieren der E-Mail-Einstellungen
- Links zu sozialen Medien
- Berechtigungserinnerung
- Geschäftsadresse und Telefonnummer
Noch mehr Tipps und Tricks findest du in unserem 10 Tips to Create Engaging Emails-Blog.
Nach dem Senden deiner Marketing-E-Mails
Ergebnisse messen
Mit dem Versenden deiner E-Mail endet deine E-Mail-Marketingstrategie noch nicht, und zwar vor allem dann nicht, wenn du gerade erst mit dem E-Mail-Marketing begonnen hast. Wenn du verstehst, wie deine E-Mails von deinen Lesern aufgenommen werden, kann dir das bei der Gestaltung und Verbesserung zukünftiger Strategien helfen.
Zu den Kennzahlen, die du messen kannst, gehören:
- Bounce Rate bzw. Lieferfähigkeit– Gibt an, wie viele deiner E-Mails bei den Abonnenten angekommen sind. Das gibt dir eine Vorstellung davon, wie gut deine E-Mail-Liste ist.
- Öffnungsrate– Diese Kennzahl verrät dir, wie viele der angekommenen E-Mails geöffnet wurden. Wird meist in Prozent dargestellt. Sie kann dir Aufschluss darüber geben, wie gut deine Betreffzeile und dein Vorschautext deine Leser davon überzeugen konnten, die E-Mail zu öffnen.
- Klickrate– Gibt an, wie viele Empfänger auf einen oder mehrere der Links geklickt haben, die du ihnen in der E-Mail mitgesendet hast. Diese Kennzahl wird meist als Prozentsatz geliefert und zeigt den prozentualen Anteil aller gelieferten E-Mails an. Für einen Marketingbeauftragten ist das eine sehr wichtige Kennzahl, die die Leistung der E-Mails verdeutlicht.
- Abmelderate– Diese Kennzahl zeigt, welcher Prozentsatz deiner Zielgruppe sich nach dem Öffnen von deiner E-Mail-Liste abgemeldet hat. Diese Kennzahl kann dir dabei helfen zu verstehen, wie deine E-Mails jeweils von deiner Zielgruppe aufgenommen wurden. Wenn jemand sich die Zeit genommen hat, um aktiv auf einen Link zu klicken und sich abzumelden, dann sagt er dir damit aktiv, dass ihm das, was du ihm schickst, nicht gefällt.
Verbesserungen vornehmen
Sobald du deine Kennzahlen gesammelt hast, kannst du sie zur Verbesserung deiner E-Mail-Marketingstrategie nutzen.
Falls du zum Beispiel feststellst, dass sich mit einem Emoji in deiner Betreffzeile die Öffnungsrate verbessert, dann gestalte dein E-Mail-Marketing ab jetzt immer so. Denk aber bitte daran, dass sich Dinge auch wieder ändern. In ein paar Monaten sind Emojis vielleicht nicht mehr so effektiv. Sorge also dafür, dass du deine Marketingstrategien immer weiter testest und verbesserst.
Hier kannst du sehen, wie PADI bisher Feedback und Best Practices, die sich weiterentwickeln, genutzt hat, um das E-Mail-Design unserer Kundennewsletter neu zu gestalten:


Besuche unsere PADI Pros Website und sieh dir unser Marketing Toolkits mit den verschiedenen Marketinginstrumenten an, die du für deine Kampagnen in den soziale Medien verwenden kannst. Falls du Fragen hast, dann nimm bitte Kontakt zu deinem regionalen Marketingteam auf:
EMEA: [email protected]
PAP: [email protected]



