Ein Marketingkanal, den Tauchbetriebe häufig übersehen oder vernachlässigen, ist das E-Mail-Marketing. E-Mail-Marketing ist jedoch eine großartige, kostengünstige Möglichkeit, ganz einfach mit den Menschen in deiner Datenbank zu kommunizieren und das Wachstum deines Unternehmens anzukurbeln. Über 34 % der Weltbevölkerung haben eine E-Mail-Adresse und täglich werden weltweit über 109 Milliarden geschäftliche E-Mails verschickt. Das ist jede Menge!
Bei den vielen E-Mails, die täglich bei jedem von uns eingehen, kann es schwierig werden, sich von der Masse abzuheben. Hier sind 10 Tipps, wie du eine ansprechende E-Mail erstellt, mit der du deinem Tauchbetrieb zu einem Wettbewerbsvorteil verhilfst und dazu beiträgst, dass sich deine Öffnungsraten und Conversions verbessern.
1. In der Kürze liegt die Würze
Versuche, deine Botschaft und dein Design nicht zu verkomplizieren. Halte deine Botschaft kurz und knapp. Wenn jemand deine E-Mail öffnet und einen langen langweiligen Text sieht, ist es fast garantiert, dass er ihn nicht bis zu Ende liest! Gute Inhalte sind zwar wichtig, ein einfaches E-Mail-Design ist es aber auch. Deine E-Mail sollte eine logische Hierarchie mit großen Überschriften und Bilder haben, die die Aufmerksamkeit des Lesers auf sich ziehen. Das ist wichtig, damit dein Leser deine E-Mail überfliegen kann und ihm schnell klar ist, was deine Botschaft ist und worin deine Handlungsaufforderung besteht.
2. Das Prinzip der umgekehrten Pyramide (nicht so kompliziert wie es klingt!)
Das Prinzip der umgekehrten Pyramide ist so konzipiert, dass du die Aufmerksamkeit deines Lesers weckst, ihn einbeziehst und ihn dann zum Handeln bewegst. Wie funktioniert das? Verwende eine Betreffzeile, die die Neugier deines Lesers weckt. Als nächstes fügst du deiner E-Mail eine kurze und prägnante Nachricht hinzu, mit der du Erwartungen aufbaust und deine Leser begeisterst. Der letzte Schritt besteht darin, deine Handlungsaufforderung hinzuzufügen. Das ist deine Chance „den Deal abzuschließen“. Wenn du die ersten beiden Schritte erfolgreich durchgeführt hast, wird der Leser am Ende deiner E-Mail eher bereit sein, auf etwas zu klicken und zu deinem Kunden zu werden.
3. Eine eingängige Betreffzeile
Die Betreffzeile ist der Köder, mit dem du deine Leser zum Anbeißen verleitest. Sie ist das Erste, was sie sehen, wenn sie eine E-Mail erhalten. Sie muss sich also von den anderen abheben. Wir empfehlen dir zwar, deine eigenen Tests zu machen, aber einige Studien sagen, dass sich 40 bis 50 Zeichen am besten dazu eigenen, die Wahrscheinlichkeit für eine höhere Öffnungsrate zu erhöhen. Wichtig ist, dass du deine Botschaft an die Kunden mit möglichst wenigen Worten übermittelst. Du kannst auch ein paar Emojis verwenden, die dir helfen, unter all dem Schwarz und Weiß eines Posteingangs Aufmerksamkeit zu erregen und deinen Kunden den Charakter deines Geschäfts zu vermitteln.
Es ist immer eine gute Idee, deine Betreffzeile mit einem A/B-Test zu testen. Auf diese Weise kannst du zwei Betreffzeilen erstellen, die an das gleichgroße Datensegment gesendet werden, und du kannst sehen, welche besser funktioniert. Du kannst also zwei Betreffzeilen an einer Gruppe von Open Water-Tauchern in deiner Datenbank testen.
1. „Die 5 Vorteile des PADI Advanced Open Water Diver-Kurses”
2. „Werde ein besserer Taucher – für nur 449 Dollar“
Dein A/B-Test zeigt dir dann, welche Betreffzeile zu den meisten Öffnungen führt und wenn du immer mal wieder Tests durchführst, dann findest du im Laufe der Zeit heraus, wie du noch erfolgreichere Betreffzeilen schreibst.
4. Eine klare Handlungsaufforderung
Eine Handlungsaufforderung (engl. Call to Action, kurz: CTA) ist die Stelle in der E-Mail, an der der Leser sich entscheiden muss, ob er den nächsten Schritt macht. Eine der einfachsten Möglichkeiten, ihn dazu zu bewegen, ist eine deutliche und auffällige CTA-Schaltfläche. Deine CTA-Schaltfläche sollte groß genug sein, damit sie leicht zu lesen ist, aber nicht so groß, dass sie als aufdringlich aufgefasst wird. Vergewissere dich, dass deine Schaltfläche einen kurzen und prägnanten handlungsorientierten Text enthält, wie z. B. „Jetzt anmelden“, „Jetzt buchen“ oder „Mehr lesen“. Im obigen E-Mail-Beispiel „Werde ein besserer Taucher – für nur 449 Dollar“ könnte die CTA-Schaltfläche z. B. „Jetzt kaufen“ sein.
Versuche, deine CTA-Schaltfläche in dem unmittelbar sichtbaren Bereich deiner E-Mail zu platzieren, also so, dass man nicht scrollen muss. Auf Englisch spricht man dabei von „Above-the-fold“.
Was bedeutet „responsive“ für eine E-Mail? Mit einfachen Worten ausgedrückt heißt das, dass deine E-Mail anpassungsfähig ist. Ganz egal auf welchem Gerät (Desktop, iPhone, iPad usw.) der Empfänger deine E-Mail liest, sie wird der Bildschirmgröße entsprechend dargestellt, so dass sie benutzerfreundlich bleibt und gut aussieht. Fun Fact: Laut einer Studie von litmus.com sind mobile Geräte nach wie vor die beliebteste Leseumgebung, denn 42 % aller E-Mails werden auf Smartphones oder Tablets geöffnet.
6. Markentreue
Falls du es nicht bereits getan hast, dann lege jetzt einige Markenrichtlinien fest und stelle sicher, dass du dich in allen Marketing-Mitteilungen, also auch in E-Mails, an sie hältst. Markenidentität schafft nicht nur einen Erkennungswert, sie hilft dir auch einheitlich zu bleiben. Sie hilft dir dabei, dich von den anderen abzuheben. Wenn du deine Markenrichtlinien festlegst, dann berücksichtige dabei Dinge wie dein Markenlogo, Typografie, Farben, Tonfall und Bilder. Dabei ist es hilfreich, wenn man mit diesen Markenrichtlinien zunächst einige Varianten von E-Mail-Vorlagen erstellt. Durch das Erstellen von E-Mail-Vorlagen kannst du deine E-Mails vereinheitlichen.
7. Einen echten Wert bieten
Versende keine E-Mails, nur um deine Abonnenten an deine Existenz zu erinnern – Du musst ihnen einen Mehrwert anbieten. Ein Beispiel dafür könnte sein, dass du deinen letzten Open Water Diver-Schülern per E-Mail zum Abschluss ihres PADI Open Water Diver-Kurses gratulierst. Du könntest ihnen dann einen Anreiz bieten, ihr neues Leben als Taucher bei dir fortzusetzen und den PADI Advanced Open Water Diver-Kurs zu machen. Denk daran: Versuche auf Kursrabatte zu verzichten und biete lieber zusätzliche Extras an!
8. Inhalte muss man teilen können
E-Mail-Inhalte, die in sozialen Medien geteilt werden können, bieten dir fantastische Möglichkeiten, deine Markenbekanntheit zu steigern und mehr Leads zu erzeugen. Das verstärkt den Eindruck, den du mit deinem E-Mail-Marketing bei potenziellen Kunden hinterlässt. Wenn deine primäre Zielgruppe deine Inhalte in sozialen Medien teilt, generiert sie eine sekundäre Zielgruppe. Laut dem 2018 Yellow Social Media Report nutzen heutzutage 79 % der Menschen soziale Medien. Daran kannst du erkennen, wie wichtig es ist, dass du deine E-Mail-Inhalte für dieses riesige Publikum öffnest. Zum Glück gibt es beim Tauchen jede Menge fantastische Inhalte. Fülle also deine E-Mails mit Inhalten zum Thema Tauchen, die den Tauchern in deiner Datenbank gefallen und die sie teilen möchten.
9. Bitte mit Video
Nichts bringt deine Botschaft besser rüber als ein Video. Videos sind auffällig und viel interessanter als Texte. Außerdem haben wir den Vorteil, dass Tauchvideos fantastisch sind und die Leute sie sehen wollen! Warum also nicht eins mit in deine E-Mail packen? Vergewissere dich, dass deine Videos relevant, von guter Qualität und kurz sind. Wenn dein Video irrelevant, von schlechter Qualität oder zu lange ist, verlierst du dein Publikum. Zwar ist es ziemlich kompliziert, ein Video innerhalb einer E-Mail abzuspielen, dafür gibt es aber nichts Einfacheres als eine Video-Miniaturansicht mit Play-Button-Overlay.
10. Nachverfolgen und analysieren
Jetzt, da du weißt, wie du eine perfekte, ansprechende E-Mail erstellst, wird es Zeit zu erfahren, was am wichtigsten ist. Das sind die richtigen Leute, das Tracking und Analytics! Letztendlich spielt es keine Rolle, wie optimiert deine E-Mails sind, wenn du die Ergebnisse nicht siehst. Lege dir also ein klares Ziel fest und entscheide, wie deine Kennzahlen aussehen sollen, damit du siehst, wie du deinem Ziel näherkommst. Bei einigen deiner Ziele könnten es darum gehen, aus Open Water-Tauchern Advanced Open Water-Taucher zu machen, den Verkauf von Ausrüstungen um 10 % zu steigern, deine Abonnenten-Datenbank zu füllen oder mehr Leads für dein Tauchgeschäft zu generieren. Einige Kennzahlen, die du berücksichtigen solltest, sind u. a. Klickraten, Konversionsraten, Bounceraten und E-Mail-Sharing-Raten.
Und noch ein letzter Gedanke: Bevor du auf „Senden“ klickst, frage dich erst selbst: „Würde ich das lesen?“
Sieh dir unsere Marketing-Toolkits mit E-Mail-Vorlagen an, die du für deine E-Mail-Kampagnen verwenden kannst. Fall du Fragen hast, dann nimm bitte Kontakt zu deinem regionalen Marketingteam auf:
EMEA: [email protected]
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