Die PADI Foundation bittet um Vorschläge für Projekte, die die Forschung zur aquatischen Umwelt unterstützen, mit besonderem Interesse an tauchphysiologischer Forschung, die zur Verbesserung der Tauchsicherheit beitragen kann.
Die PADI Foundation wurde 1992 gegründet, um Meeresforschung, Wissenschaft und Bildung voranzutreiben und hat weltweit mehr als 5,9 Millionen US-Dollar an über 1.389 Projekte vergeben. Durch strenge Auswahlverfahren und Fördermittelvergabe unterstützt die PADI Foundation Forschungsprojekte, die das Wissen über aquatische Lebensräume erweitern, die das Verständnis der Tauchphysik und der damit verbundenen Auswirkungen auf die menschliche Physiologie verbessern und die dazu beitragen, die Gefährdung von Ökosystemen im Meer und an der Küste zu bewältigen.
Die jährlichen Fördermittel sollen Projekte voranbringen, die der weltweiten Tauchgemeinschaft zugutekommen und zugleich zum wissenschaftlichen Verständnis der Beziehung des Menschen zur Unterwasserwelt sowie seiner Überlebensfähigkeit in dieser Umgebung beitragen. Förderfähige Projekte können sich sowohl auf das Sporttauchen als auch auf das Freitauchen konzentrieren, wobei Forschungsarbeiten zur Tauchsicherheit besonders berücksichtigt werden.
„Seit mehr als drei Jahrzehnten fördert die PADI Foundation Entdeckungen, die für mehr Sicherheit im Tauchsport sorgen, unser Verständnis der Unterwasserwelt vertiefen und zukünftige Generationen dazu inspirieren, Meeresschutzprojekte ebenso wie Forschungsstudien zur Pathophysiologie und den Auswirkungen von Druck auf den Menschen durchzuführen“, sagt Dr. Drew Richardson, President & CEO von PADI Worldwide.
„Durch Investitionen in die Forschung zu Tauchphysiologie und Sicherheit unterstützt die PADI Foundation Arbeiten, die das menschliche Wissen zur Unterwasserwelt erweitern und dabei praktisch für mehr Sicherheit für Tauchende auf der ganzen Welt sorgen.“
Wer kann sich bewerben?
Forscher*, Postdoktoranden, Doktoranden, Mediziner und Wissenschaftler weltweit, deren Projekte sich mit aquatischen Lebensräumen, der Physik des Sporttauchens oder der Tauchphysiologie befassen, können sich bewerben.
Gefördert werden Projekte, die unser Verständnis der Unterwasserwelt verbessern, die Tauchsicherheit fördern oder zu wissenschaftlichen Erkenntnissen über die Beziehung des Menschen zur Unterwasserwelt beitragen.
Details zur Finanzierung
Jedes Jahr prüft die PADI Foundation Förderanträge mit einem Budget von bis zu 15.000 US$. Die meisten geförderten Vorschläge liegen jedoch im Bereich von 5.000 bis 10.000 US$.
Wissenschaftliche Exposés, die sich auf die Sicherheit von Tauchern beziehen und ein Budget von mehr als 12.000 US$ haben, werden ebenfalls berücksichtigt.
Die PADI Foundation finanziert generell keine Gemeinkosten oder andere indirekte Ausgaben, Gehälter, Tauchausbildung oder gewöhnliche Tauchausrüstung.
Bewerbungsfristen
Anträge für Fördermittel können ab dem 1. November 2026 eingereicht werden. Die Bewerbungsfrist endet am 15. Januar 2027.
Die Anträge müssen über die Common Grant Application, ein webbasiertes Programm zur Verwaltung von Fördermitteln, eingereicht werden.
Wie man sich bewirbt
Wer einen Antrag stellen möchte, sollte die vollständigen Antragsvoraussetzungen einsehen und den Antrag über das Verwaltungsprogramm Common Grant Application einreichen.
Über die PADI Foundation
Die PADI Foundation ist eine nach IRC Section 501(c)(3) gemeinnützige, steuerbefreite Organisation. Sie ist eine separate und eigenständige Organisation, wird aber durch International PADI, Inc. finanziert.
Die PADI Foundation hat es sich zur Aufgabe gemacht, vielversprechende Projekte zu finanzieren und zu unterstützen, die das Verständnis der Physik und Physiologie des Sporttauchens zum Nutzen der gesamten Tauchgemeinschaft verbessern und das wissenschaftliche Verständnis der Beziehung des Menschen zur Unterwasserwelt und seiner Fähigkeit, darin zu überleben, erweitern.
*In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten sind dabei ausdrücklich einbezogen, soweit es für die Aussage erforderlich ist.