Du brauchst weder ein Schwimmbad noch perfektes Wetter, um zu wirken. Für PADI Divemaster oder Assistant Instructor gibt einige interessante Theoriekurse, die du ohne Tauchgänge (im Rahmen der Standards) anbieten kannst und die für Neulinge ebenso wie für erfahrene Taucher* geeignet sind, die dein Geschäft voranbringen und deine eigene Weiterentwicklung unterstützen.
Als PADI-zertifizierter Assistent agierst du bereits als Mentor. Nutze deine Führungsqualitäten nicht nur im Wasser, sondern auch an Land, um Unterrichtseinheiten, Einweisungen vor Tauchausflügen, Ausrüstungspflege-Events und Foto-Workshops zu leiten. Veranstalte „Abende für Tauchanfänger“, bei denen es um Equipment, regionales Tauchen, Verhaltensregeln und die Planung von Tauchausflügen geht.
Du kannst deinem Tauchshop dabei helfen, tauchgangsfreie Specialties zu planen und durchzuführen. Außerdem kannst du nach Abschluss der entsprechenden PADI Specialtiy Instructor Kurse selbstständig tauchfreie Specialties unterrichten, zum Beispiel:
- Emergency Oxygen Provider – Wichtige Notfallkompetenz ohne erforderliche Tauchgänge und eine tolle Möglichkeit, Tauchschüler auf den PADI Rescue Diver Kurs vorzubereiten.
- Equipment Specialist – Praktisches Wissen zur Pflege und Funktion der Tauchausrüstung stärkt die Selbstsicherheit der Taucher und die Kundenbindung und festigt zugleich deine Rolle als Mentor und Experte in der Tauchbranche.
- Emergency First Response® Kurse – Nach deiner Ausbildung zum EFR® Instructor mit aktivem Status kannst du Kurse in Erstversorgung (HLW), Zweitversorgung (Erste Hilfe), Erste Hilfe für Kinder (Care for Children) sowie HLW & AED unterrichten. In diesen Kursen bildest du kompetente, selbstsichere Ersthelfer aus und sie lassen sich perfekt mit dem PADI Rescue Diver Kurs kombinieren.
Außerdem gibt es einen weiteren wichtigen Aspekt, den du berücksichtigen solltest – durchs Unterrichten sammelst du zusätzliche Erfahrungen, Kenntnissen und Fertigkeiten, von denen du während deines IDC profitieren wirst, darunter:
- Präsentationskompetenz – Aufbau, Vortrag, Arbeit am Whiteboard, visuelle Hilfsmittel und Zeitmanagement
- Kenntnisse der Standards – Wissen, wer was unterrichten darf, Kursstandards und erforderliche Formulare
- Risikomanagement – Einweisungen, Gefahrvermeidung und klare Lernziele
- Professionelles Auftreten – Raumgestaltung, Coachingsprache und konstruktives Feedback
- Vorteile für Tauchunternehmen und für Taucher – Schaffe einen ungezwungenen Austausch über weiterführende Ausbildung und Ausrüstung, damit das Tauchen auch relevant bleibt, wenn es saisonbedingt schwierig ist, vor Ort zu tauchen
- Instructor Specialty Kurse – Baue deine Begeisterung fürs Unterrichten und deine Selbstsicherheit aus, um PADI Instructor zu werden
Sprich mit der Leitung deines Tauchshops darüber, wie du PADI Specialty Instructor werden und entsprechend unterrichten kannst. Wenn du dir unsicher bist, schau im aktuellen PADI Instructor Manual nach und wende dich an deinen Regional Consultant.
Dieser Blogbeitrag stammt von Chris Heaton, Instructor Development Consultant
*In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten sind dabei ausdrücklich einbezogen, soweit es für die Aussage erforderlich ist.