Die Künstliche Intelligenz entwickelt sich zu einem wichtigen Kanal für die Kundengewinnung, da die Menschen zunehmend von traditionellen Suchmaschinen auf dialogorientierte KI-Assistenten umsteigen.

Die Studie von Arival aus dem Jahr 2026, die auf einer Umfrage unter 2.550 Reisenden aus den USA und Europa basiert, zeigt, wie schnell KI Einzug in die Reiseplanung gehalten hat:

  • Zwei von drei Reisenden nutzen mittlerweile KI bei der Reiseplanung.
  • Mehr als jeder vierte US-Reisende nutzt KI, um Touren zu finden.
  • Fast jeder dritte US-Reisende nutzt KI, um Sehenswürdigkeiten zu finden.

Noch ein Jahr zuvor gaben nur 8 % der US-amerikanischen und 7 % der europäischen Reisenden an, KI zu verwenden, um Reisen zu entdecken.

Für Dive Centers bietet das eine weitere Möglichkeit, Neukunden* zu erreichen, die sich fürs Tauchen interessieren, sich aber noch nicht entschieden haben, bei welchem Anbieter sie buchen sollen.


Wie KI die Suche nach Aktivitäten verändert1 2

8 %

der US-Reisenden im Jahr 2025 nutzten KI, um Touren zu finden.

25 %+

der US-Reisenden im Jahr 2026 nutzten KI, um Touren zu finden.

54 %

der US-Reisenden, die KI für ihre Planung nutzten, suchten damit nach Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten – damit war dies die häufigste Verwendungsart.

Die KI-gestützte Suche verändert die Art und Weise, wie Menschen neue Erlebnisse entdecken – egal, ob sie einen Urlaub oder eine Wochenendaktivität planen oder nach Tauchkursen in ihrer Nähe suchen.

Es geht hierbei nicht mehr einfach darum, ob dein Unternehmen online präsent ist. Es geht vielmehr darum, ob KI-gestützte Suchtools über die passenden Informationen verfügen, um deine Angebote in ihren Empfehlungen zu berücksichtigen.


So findet und empfiehlt die KI deine Angebote

Stell dir vor, jemand fragt ChatGPT: „Wo kann ich diesen Samstag in meiner Nähe das Tauchen ausprobieren?“

Die KI sucht Angebote, die zur Anfrage passen: den entsprechenden Ort, eine Aktivität für Anfänger und im Idealfall ein Angebot, das am Wunschtermin verfügbar ist. Anstatt Stichwörter abzugleichen, interpretieren diese Systeme die Anfrage, suchen in verschiedenen Quellen nach relevanten Informationen und erzeugen daraus eine maßgeschneiderte Antwort.

Google erklärt zum Beispiel, dass seine KI-Suchfunktionen mehrere ähnliche Suchanfragen durchführen können, um vielseitigere Informationen zu sammeln, bevor sie eine Antwort generieren – ein Abfrageverfahren, das als Query Fan-Out bezeichnet wird.

Welche Informationen diesen Systemen zur Verfügung stehen, sind für das Ergebnis ausschlaggebend:

  • Relevanz für die Anfrage. Passt das Angebot zum Standort, zu den Interessen, zum Budget und zum Erfahrungsniveau des Kunden? Ein klar beschriebener Open Water Diver Kurs ist für die Wünsche eines Anfängers relevanter als eine Seite, auf der für das Tauchen im Allgemeinen geworben wird.
  • Leicht erkennbare, detaillierte Produktinformationen. Strukturierte Angaben zur Art der Aktivität, Dauer, Voraussetzungen und Ort helfen Suchsystemen dabei, zu verstehen, was ein Erlebnis zu bieten hat.
  • Glaubwürdigkeit und Online-Reputation. Bewertungen, Kundenfeedback und Referenzen auf etablierten Websites von Drittanbietern liefern der KI weitere Informationen über einen Anbieter. Arival identifiziert Einträge von OTAs (Online Travel Agencies), Bewertungsplattformen und Referenzen durch Dritte als wichtige Faktoren für die Sichtbarkeit in der KI-Suche.
  • Preise, Verfügbarkeit und Buchbarkeit. Übersichtliche Preise, aktuelle Zeitpläne und eine direkte Buchungsmöglichkeit tragen dazu bei, dass aus einer Empfehlung eine konkrete Entscheidung wird. Genaue Angaben zur Verfügbarkeit werden besonders wichtig, da KI-Tools zunehmend nicht nur bei der Planung, sondern auch bei der Buchung helfen.

Da KI-Plattformen verschiedene Methoden verwenden, um Informationen abzurufen und auszuwählen, gibt es keine Garantie für eine Empfehlung. Ein Angebot, das nur in Broschüren, Social-Media-Beiträgen oder offline vorkommt, liefert einer KI-gestützten Suche jedoch kaum Informationen, auf denen sie aufbauen kann.

Ein Screenshot eines Eintrags zum PADI Open Water Diver Kurs auf PADI Adventures.

Warum es immer wichtiger wird, deine Angebote online zu veröffentlichen

Für Dive Centers ist es ein wichtiger Schritt, Kurse und Tauchaktivitäten als strukturierte, buchbare Angebote online zu veröffentlichen, damit sie über KI-Suchen entdeckt werden können. Da KI-Tools immer weiter in den Kaufprozess rücken, helfen genaue Angaben zur Verfügbarkeit und sofortige Buchungsbestätigungen den Kunden dabei, mühelos von der Empfehlung ihres Chat-Assistenten zur Buchung zu gelangen.

Am praktischsten ist es, eine Plattform wie PADI Adventures™ zu nutzen, die die Ansprüche der KI-Suche bereits bedient. Über dieses in deiner Mitgliedschaft enthaltene Tool kannst du Kurse, geführte Tauchgänge und Schnorchelaktivitäten mit klaren Details, Preisen und Buchungsmöglichkeit online stellen, sodass sie über das digitale System von PADI und darüber hinaus gefunden werden können.

Da PADI die einzige, als offizieller Partner von Google ‚Things to do‘ gelistete Tauchorganisation ist, können entsprechende Angebote auch über Google gebucht werden, ohne dass dafür eine technische Integration deinerseits erforderlich ist. Dies erweitert die exklusive Reichweite der PADI Dive Centers über etablierte Suchkanäle und hilft dabei, dein Tauchunternehmen auf die wachsende Rolle der KI beim Suchen und Buchen von Erlebnissen vorzubereiten.

Dein nächster potenzieller Kunde fragt vielleicht die KI, was man in der Nähe unternehmen kann oder wo er im Urlaub Tauchen lernen kann. Stell also sicher, dass deine Angebote online, klar beschrieben und einfach buchbar sind.


  1. Arival (2025–2026) ↩︎
  2. Longwoods International, American Travel Sentiment Study (Juli 2026) ↩︎

*In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten sind dabei ausdrücklich einbezogen, soweit es für die Aussage erforderlich ist.


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